Freunde berichten
Ich heiße Hartmut Sayk und komme aus Itzehoe (Schleswig-Holstein). Da wurde ich am 29.11.1976 geboren. Mein erlernter Beruf ist Schornsteinfeger, den ich vor allem im Schwabenländle ausgeübt habe. 2003 bin ich dann für zwei Jahre auf die Missionsschule des Evangelischen Brüdervereins gegangen.
Seither bin ich Schreibtischmissionar. Das heißt nicht, dass ich Schreibtische missioniere, aber dass ich hauptsächlich vom Schreibtisch aus arbeite. Ich arbeite nämlich in der Redaktion einer kleinen christlichen Zeitung, die Mensaje de Paz (MdP = Botschaft des Friedens) heißt und hauptsächlich in Süd- und Mittelamerika verteilt wird. Das kommt euch vielleicht spanisch vor – ist es auch. Ziel dieser Arbeit mit MdP ist es, Menschen den Weg zu Jesus zu zeigen und Christen zu helfen, ihre Beziehung zu Jesus zu vertiefen. Für MdP schreibe ich Artikel, außerdem arbeite ich in der Leserkorrespondenz und in der Abboverwaltung mit.
Neben MdP haben wir noch eine Publikation für Kinder, die alle zwei Monate erscheint. Sie heißt Rescatados, hat aktuell eine Auflage von 46.333 Exemplaren und ich bin der „Chef “-Redakteur davon.
Außerdem führe ich meine theologische Ausbildung weiter und nehme im Schnitt einen Predigtdienst pro Woche wahr.
In meiner Freizeit gehe ich gerne Wandern oder lese, und mein vornehmstes Hobby ist es, guten Tee zu trinken.
Mein derzeitiger Standort ist in Biel/Bienne in der Schweiz. Ich hoffe aber, in nicht all zu ferner Zukunft nach Bolivien ausreisen zu können, um meinem Leserpublikum näher zu kommen und den Südamerikanern nicht nur vom Christsein zu schreiben, sondern es mit ihnen gemeinsam zu leben.
In letzter Zeit ist mir vor allem das Vertrauen zu Gott wichtig, in allen Formen die es annehmen kann und mit allen Konsequenzen, die es nach sich zieht. Gott ist nämlich absolut vertrauenswürdig und zuverlässig!
Fußball WM
Vor kurzem hat die Fußball - WM angefangen und damit eine Evangelisationscampagne unserer Gemeinde. Fußball kann manchmal eine Metapher fürs Christenleben sein.
Angekommen
Am 11. März kam ich nach einer 22-stündigen Reise um ein Uhr morgens auf dem Flughafen in El Alto an. Dort wurde ich sehr herzlich von meinen Missionskameraden empfangen...
Neuland in Sicht
Nun beginnt ein ganz neues Kapitel und ich frag mich, ob ich mir eigentlich bewusst bin, was jetzt kommt. Bin ich wirklich genug vorbereitet auf diese fremde Kultur und für diesen Dienst? Eigentlich kommt mir das alles immer noch ein paar Nummern zu groß vor.
