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Achtung Mitmensch!?

Mensch ärgere Dich nicht

Krach mit dem Chef, Uneinigkeit in der Familie, Streit mit Freunden…wer kennt das nicht?!

Dani: An meiner Arbeitsstelle hatte ich in den letzten Wochen häufiger Probleme. Ich konnte oft die Entscheidungen und Handlungen meines Chefs nicht verstehen. Ich fühlte mich von ihm rücksichtslos und falsch behandelt. Mir kam es so vor, dass meine Arbeit nicht mehr wertgeschätzt wurde. Darüber war ich sehr frustriert und wütend.Und was, wenn es sich beim Mitmensch sogar um den Ehepartner handelt? Tobi: Oft als ich am Anfang unserer Ehe von der Arbeit kam, wollte Dani mir gleich ausführlich von ihrem Tag erzählen und alles über meinen wissen. Und das obwohl ich noch nicht einmal richtig zu Hause angekommen war. Solche oder ähnliche Situationen brachten mich manchmal fast auf die Palme.

Und jetzt dem Chef aus dem Weg gehen? Bei anderen Kollegen schlecht über ihn reden? Der Ehefrau mal richtig die Meinung sagen? Oder gibt es eine andere Lösung? Gott möchte, dass wir gute Beziehungen zu unseren Mitmenschen haben. Dazu gibt er uns in der Bibel eine Anweisung: „Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!“ (Römer 12,18 EU) Aber uns erscheint es unmöglich mit allen Menschen in Frieden zu leben. Dani: Ich habe die Situation im Gebet vor Gott gebracht und ihn um Weisheit und Liebe im Umgang mit meinem Chef gebeten. Außerdem war mir Römer 12,14 eine Hilfe: „Segnet, die euch verfolgen; segnet und flucht nicht.“ (Lut 84) Sobald mir wieder negative Gedanken aufkamen, dankte ich Gott für meinen Arbeitsplatz und segnete meinen Chef. Danach durfte ich immer wieder erleben, wie ich innerlich ruhig wurde.

So wie Dani das erlebt hat, wünscht es sich eigentlich jeder. Doch das funktioniert nur, wenn auch deine Beziehung zu Gott stimmt! Dann wirst du merken, dass Gott dir immer wieder zeigt wie du handeln sollst und wirst erleben, wie er dir auch hilft seine Anweisungen in den verschiedensten Beziehungen umzusetzen.

Tobi: Mir war das Wort Gottes dabei eine große Hilfe. Schon in der Freundschaftszeit hat für mich Epheser 5,25 eine wichtige Rolle im Umgang mit Dani gespielt: „Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben.“ (Lut 84) Mir war klar, dass ich Dani auch gerade in so kleinen Situationen bedingungslose Liebe schenken sollte. Natürlich konnte ich das nicht von heute auf morgen umsetzen, sondern durfte das mit der Zeit lernen.

Tobi und Dani: Wir denken, dass Vergebung in verschiedenen Beziehungen oder gerade auch in der Ehe eine bedeutende Rolle spielt. So durften wir in den oben beschriebenen Beispielen unsere Enttäuschung Jesus sagen und mit Hilfe von ihm, den Personen vergeben. Wir wünschen euch, dass ihr in euren zwischenmenschlichen Beziehungen durch die Kraft von Jesus immer wieder vergeben könnt, damit wir das göttliche Prinzip der Vergebung leben.

Tobi ist mittlerweile 25 Jahre alt und von Beruf Bankbetriebswirt. Dani und er haben im Juni 2011 geheiratet. Bis zur Geburt ihres Sohnes Tim am 20.06.2013 hat Dani als Arzthelferin gearbeitet. Gemeinsam als Familie besuchen sie die Gemeinde für Christus in Stuttgart Vaihingen.