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Umfrage auf der Stuttgarter Königstraße im Sommer 2008

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Umfrage auf der Stuttgarter Königstraße im Sommer 2008
Wie oft mit Sinn des Lebens beschäftigen?
Angst vor?
Hoher Stellenwert
Für welche Glauensrichtung am meisten offen
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Was beschäftigt die Menschheit von heute? Was ist den Menschen wichtig? Wovor fürchten sie sich? Worin sieht Mann/Frau den Sinn des Lebens?

umfrage01.jpg Diese Fragen waren unter anderem Anstoß zu einer Umfrage, die im Sommer dieses Jahres durchgeführt wurde. Und was liegt näher, als auf die Königstraße zu gehen und die unterschiedlichsten Menschen nach ihrer Meinung zu fragen – in der Hoffnung, eine ehrliche Antwort zu bekommen? Aus diesem Grund wurde die Umfrage so neutral wie möglich durchgeführt.

Die Auswertung lieferte zum Teil interessante Ergebnisse. Nach einiger Verzögerung steht sie nun endlich zur Einsicht bereit!

Auf die individuellen Antworten wird eventuell zu einem späteren Zeitpunkt eingegangen.

Befragte: 88 Personen, davon 52 Männer und 36 Frauen

Da nach zwei unterschiedlichen Fragebogen befragt wurde,ist jede Frage von 44 Personen beantwortet worden – leider keine repräsentative Umfrage, jedoch können Tendenzen abgelesen werden.

 

 


Wie oft beschäftigen Sie sich mit Fragen über den Sinn des Lebens?

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Aus dieser Graphik wird ersichtlich, dass drei von vier Befragte sich mit Fragen über den Sinn des Lebens beschäftigen. Nur 10% der weiblichen Befragten beschäftigen sich selten oder weniger mit dieser Frage, Männer gaben schon zu 29% "selten oder weniger" an. Fast niemandem ist diese Frage egal.

umfrage03.jpg In der Altersgruppe der 21-40 jährigen hingegen beschäftigt sich eine verschwindend geringe Zahl an Befragten „oft“ mit dieser wichtigen Frage, jedoch immerhin die Mehrzahl geben „manchmal“ an.

 

 

 

 

 

 


Wovor haben Sie am meisten Angst? umfrage04.jpg

In der Frage nach der Angst, wo zwei Kreuze gesetzt werden durften, profilieren sich die Geschlechter. Rund jede zweite Frau hat Angst vor dem Alleinsein, von der Männerwelt stellt sich nur knapp jeder siebte zu dieser Angst. Im Hinblick auf den Tod wird sein Starksein nutzlos – jeder dritte hat davor am meisten Angst. Die Damen hingegen fürchten sich noch mehr vor Terror und Krankheit als vor dem Tod, wohingegen die Gefahr einer Inflation sie kalt lässt. Ein Schelm, wer den Frauen unterschiebt, sie wüssten eben nicht, was Inflation bedeute. Vereinzelt gaben (nicht nur!) Vertreter des starken Geschlechts an, keine Angst zu haben.

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Die Aussagen der 21-40-jährigen entsprechen weitestgehend der Allgemeinheit, auffällig hierbei ist jedoch die geringe Häufigkeit bei Angst vor Terror bei den Männern und die noch stärkere Furcht vor dem Alleinsein bei Frauen.

 

 

 

 

 



 

 

Welchen Stellenwert haben folgende Punkte in Ihrem Leben?

In der folgenden Frage wurden die Umfrageteilnehmer gebeten, den Stellenwert folgender Punkte einzuschätzen und als „Hoch“, „Nebensächlich“ oder „Unwichtig“ zu kennzeichnen. Dabei gibt es zwei Betrachtungsweisen, hier wird jedoch nur eine wiedergegeben. Zum Verständnis des Vorgehens ein Beispiel. Familie wurde zu 80% als „Hoch“ bewertet, zu 18% als „nebensächlich“ und zu nur 3% als „unwichtig“ – ohne Rundungsfehler sollte die Summe 100% ergeben.

 

1. Hoch

 

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In diesen Auswertungen wird ersichtlich, dass Beziehung und Familie für beide Geschlechter eine Hohe Bedeutung hat. Bei den Herren hat die Karriere jedoch einen genauso hohen Stellenwert wie die Familie, die Damen hingegen wählten fast durchgehend Familie als „Höchstes Gut“ in ihrem Leben. Dafür hat von drei Frauen nur für eine Karriere einen hohen Stellenwert, eine Kreuzte nebensächlich und eine gar unwichtig an. Spaß, Hobby und Glaube schwankt bei beiden Geschlechtern um die 50%.

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Vermutlich durch den Gesellschaftswandel hat bei den Damen im Alter zwischen 21-40 Jahren Karriere auf Kosten von Hobby und Glaube an Bedeutung im Leben zugenommen.

 

 

 

 

2. Nebensächlichen Stellenwert im Leben umfrage08.jpg

In der Kategorie „nebensächlich“ steht Glaube erst an vierter Stelle nach Spaß, Hobby und Karriere, was aber nicht bedeutet, dass Glaube für die Befragten eine höhere Bedeutung hätte – sie steht dafür bei „unwichtig“ mit Abstand am vordersten Platz. Die Frauen für sich betrachtet würden Karriere zwar als unwichtigen Aspekt im Leben den ersten Platz geben, durch die strikte Weigerung der Männer, Karriere als „unwichtig“ zu bewerten, rutscht sie auf den 2. Platz. Für kaum einen ist Beziehung, Familie und Spaß unwichtig.

 

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Für die Gruppe der 21-40 jährigen ist der Glaube noch für einen größeren Prozentsatz unwichtig.

 

 

 

 

 

 

3. Unwichtig im Leben
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Für welche Glaubensrichtung wären Sie am meisten offen?

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Für das Christentum sind 50% der männlichen und 71% der weiblichen Befragten am meisten offen. Interessant wäre noch die Frage, wer sich als aktiver Christ sieht. Wie schön, wenn 58% der deutschen Bevölkerung Christen wären!