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Facebook & Co. - ein neues Phänomen

Facebook_Kopie „Hey, hast du schon mal reingeschaut, wer die Freunde von Conny sind?" - „Ich finde es doof, wie sich mein neuer Arbeitskollege auf Facebook outet!" - „Und dann erst das Hobby von Michi, schau doch mal auf YouTube!"...

Verrückte Ereignisse, sportliche Höchstleistungen, aber auch Missgeschicke, Blödeleien, bis hin zu Lebensberichten und wilden Philosophien... via Facebook oder YouTube lässt sich alles mit der weltweiten Internetgemeinschaft teilen.

Oder warum verbringt man Stunden damit, im anonymen Chatraum zu flirten und sich auszutauschen? Woher kommt das Bedürfnis, sich selber und das persönliche Erleben in die Öffentlichkeit zu stellen?

Wer bin ich wirklich?!

Sei es zuhause am PC, unterwegs mit dem Notebook oder per Handy, jederzeit sind wir auf dem aktuellsten Informationsstand! Selbst unser genauer Aufenthaltsort lässt sich über Satelliten jederzeit bestimmen. Und doch, trotz diesem hohen Informationsstand werden wir immer einsamer. Immer mehr Menschen haben mit der eigenen Identitätsfindung Mühe. Entweder nehmen wir uns viel zu wichtig oder wir vermiesen uns das Leben mit Minderwertigkeitsgefühlen. Ist das „Facebook-Phänomen" nicht ein Lechzen nach persönlicher Aufmerksamkeit und Identität?

Dazu ein Zitat von Martin Simons: „Es ist paradox: Auf der Suche nach Beachtung und Selbstausdruck stülpen viele im Internet, dieser Öffentlichkeit für jedermann, ihr Innenleben nach außen und verkümmern dadurch als Individuum. (...) Man beraubt sich seiner Eigenheit. Man will sich über das eigene Innenleben - dieses große Rätsel - mit jedermann austauschen." Bei aller öffentlichen Diskussion im Internet wird unser Verlangen nach Beachtung nicht befriedigt. So geht die Suche nach Identität weiter.

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Wo finde ich mich?

Wo können wir Antworten zu unserer verlorenen Identität finden? Die Vorstellung, dass das Christentum eine Alternative bieten könnte, wird verworfen: Christsein ist in den Köpfen Vieler der Inbegriff von „Hinterwäldlertum", Fundamentalismus oder purer Langeweile. Tatsächlich gibt es leider Christen, die dieses Bild vermitteln.

Die allgemeine Vorstellung des „Christseins" hat oft nicht viel Gemeinsames mit dem, was die Bibel wirklich sagt und was mit Menschen geschieht, die kompromisslos in der Verbindung mit Gott leben. Übrigens lassen sich selbst auf YouTube eine Vielzahl von persönlichen Lebensberichten finden. Menschen wie du und ich bezeugen, wie sie durch das Beachten der biblischen Aussagen über Gott und den Menschen wirkliche Erfüllung und echte Lebensperspektive fanden.

Auch ich habe mir schon in jungen Jahren viele Gedanken über meine Identität gemacht. Manchmal wurde ich von Mitmenschen verachtet oder ich fühlte mich übergangen und war unglücklich. Zudem gab es Dinge, die mich sehr belasteten. In dieser Situation begegnete mir Gott und zeigte mir, dass er mich ganz speziell gemacht hat und dass er mich liebt. Ich werde den Tag nie vergessen, als Jesus Christus mir begegnete, mich annahm und mir eine neue Identität schenkte.

Der Weg zur wahren Identität

Die Bibel zeigt auf, wer wir wirklich sind und wie unser Leben tatsächlich aussieht, nicht wie auf Facebook oder YouTube, wo wir nur einen ganz kleinen ausgewählten Ausschnitt aus unserem Leben zeigen und unsere wirkliche Identität oft verborgen bleibt. Nein, vor Gott ist unser Leben wie ein aufgeschlagenes Buch (Offenbarung 20,12). Ihm bleibt kein Winkel, kein dunkler Schatten unseres Lebens verborgen. Diese negativen Dinge sind es doch, die uns oft belasten und unsere Identitätsfindung hindern. Wir sind vor Gott und den Menschen schuldig geworden und die Last unserer Schuld wächst stetig und verunmöglicht eine Beziehung mit ihm. Doch Gott, der uns bestens kennt, liebt uns trotzdem und hat großes Interesse an uns.

Jesus Christus sagt:

„Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben" (Matthäus 11,28).

Dieser Jesus, der durch die Kraft Gottes ohne dunkle Schatten (sprich Sünde) gelebt hat, hat an unserer Stelle als Gottes Sohn die Strafe für unsere Schuld auf sich genommen. Er lädt uns ein, unsere Schuld anzuerkennen und vor ihm zu bekennen und um Vergebung zu bitten. Diese bewusste Entscheidung durfte ich persönlich als Teenie treffen. Daraufhin habe ich klar Gottes Vergebung und Annahme erlebt. Ich fand meine wahre Identität in der persönlichen Beziehung zu ihm. Ich erlebte auch Wertschätzung und fand Lebenssinn und Lebensziel.

Ich lade dich herzlich ein, diese Gedanken weiter zu verfolgen und konkret Anweisung und Hilfe von Gott in der Bibel zu suchen. Du wirst bald merken, dass die Bibel, das Wort Gottes, hochaktuell und lebensnah ist. Ein Leben mit Jesus ist herausfordernd, spannend und voller Überraschungen.

Ich würde mich freuen, von deinem Lebensbericht mit Jesus Christus zu vernehmen.

 

Peter Kunz
Mit freundlicher Genehmigung von Akzente für's Leben: www.dclit.net