Bruder Affe?
Quelle: www.service.spiegel.de
Die Entstehung der Theorie
Charles Darwin entdeckte 1834/35 auf den Galapagosinseln die nach ihm benannten Darwinfinken. Die Besonderheit an diesen Finken ist, dass sie unterschiedliche, an die Umgebung angepasste Schnäbel haben, aber alle von einer Finkenart abstammen. Diese Beobachtung erklärte Darwin mit den Evolutionsmechanismen Selektion und Mutation.
Selektion
Als Selektion bezeichnet man die natürliche Auslese der am besten an die Umwelt angepassten Lebewesen.
Beispielsweise überleben Finken mit einem dicken, stabilen Schnabel auf einer trockenen Insel, wo es überwiegend Gräser mit harten Körnern zu fressen gibt viel besser als Finken mit dünnen, langen und somit instabilen Schnäbel. Diese Finken andererseits haben auf einer anderen Insel mit saftigen Kakteen bessere Überlebenschancen.
Wie aber bekamen die Finken plötzlich so einen dicken oder dünnen Schnabel? Das kann man mit der Mutation erklären.
Mutation
Eine Mutation ist eine spontane (nicht vorhersehbar eintretende) oder künstlich ausgelöste Änderung im Erbgut (DNA).
Versuche, wo man beispielsweise Fliegen bestrahlt oder mit Chemikalien behandelt bestätigen es: Es entstehen Fliegen mit z.B. veränderten Körperfarben und Borsten, anders geformten Augen, missgebildeten Flügel oder versetzten Körperteilen.
Ist dies nicht ein klarer Beweis für die Evolution? Nur für Mikroevolution aber nicht für die Makroevolution!
Mikroevolution/Makroevolution
Unter Mikroevolution versteht man die Veränderung bereits vorhandener Organe, wohingegen bei Makroevolution neue, bisher nicht vorhandene Organe (und qualitativ neue genetische Information) entstehen.
Warum diese Unterscheidung? Bei genauerem betrachten des obigen Versuchs fällt auf, dass keine (auch nicht nach längerer Zeit) komplett neue Struktur auch nur andeutungsweise entsteht! Im Gegenteil, es ist meistens sogar eine genetische Verarmung der Auslöser. Diese „Krüppel“ haben meistens auch keine Überlebenschance (kein Selektionsvorteil).
Aber es gibt auch Mutationen, die durchaus eine positive Wirkung haben. Als Beispiel möchte ich hier die so genannten Superkeime erwähnen. Das sind Bakterien v.a. in Krankenhäusern, die man nicht durch Antibiotika töten kann (=resistent). Diese Fähigkeit entstand durch eine Erbgutveränderung, also durch Mutation!
Man hat aber entdeckt, dass alle Bakterien ein Abwehrstoff gegen Antibiotika haben. Allerdings wird die Produktion dieses Abwehrstoffes gehemmt, da es in der natürlichen Umgebung sonst reine Energieverschwendung und damit unvorteilhaft wäre. Bei manchen Bakterien wird durch eine Erbgutveränderung (Mutation) die Produktion nicht mehr gehemmt und somit der Abwehrstoff in hohen mengen produziert, wodurch sie gegen Antibiotika resistent werden.
An diesem Beispiel kann man schön sehen, dass die Mutation, obwohl es eine positive Wirkung hat, ein Informationsverlust ist. Also keine Höherentwicklung!!!
Doch, wenn die Mutation und Selektion kein Beweis für die Evolution sind, sind es dann die Fossilien?
Fossilienfunde
Wenn man die Fossilienschichten ansieht, kann man eine bestimmte Ordnung erkennen: in den unteren Schichten sind die eher primitiveren Lebewesen und in den oberen die eher „Höherentwickelten“.
Daraus kann man schließen, dass es am Anfang zuerst die primitiven Einzeller gab, daraus dann die Meerestiere, dann die Landtiere, die Säugetiere und irgendwann der Mensch entstand, somit alle Lebewesen voneinander abstammen.
Es gibt aber auch noch andere Deutungsmöglichkeiten:
Die Fossilienreihenfolge stellt nicht den Stammbaum der Lebewesen dar, sondern die Reihenfolge der Verschüttung bei z.B. einer Sintflut.
Man kann nämlich auch eine Ordnung nach Intelligenz, Beweglichkeit und Lebensraum beobachten. Bei einer katastrophalen Verschüttung wären zuerst die Meerestiere, dann die unbeweglichen und vermutlich nicht sehr intelligenten Dinosaurier und erst zum Schluss die Säugetiere, die gut auf einen hohen Berg fliehen könnten oder sich an Treibholz klammern würden, verschüttet. Diese Theorie erklärt auch das sehr seltene Vorkommen Menschlicher Fossilien.
Es gibt mehrere Indizien, die für eine katastrophale, schnelle Verschüttung sprechen, z.B. „aus der Reihe tanzende“ Fossilien, fossile Bäume, die durch viele Schichten (= Millionen Jahre) ragen und vor allem verschiedene Effekte, die am besten mit dem Effekt der Wasserdynamik erklärt werden können (z.B. 0,5m dicke Schicht aus 50% Pollen).
Persönliche Stellungnahme:
Die Evolutionstheorie ist nicht beweisbar und zudem stark umstritten. Es gibt andere logischere Erklärungsmöglichkeiten, die z.B. in dem Christentum begründet sind.
Auf viele weitere Argumente (und ausführlicher) kann in diesem Artikel leider nicht eingegangen werden.
Bei Fragen dürft ihr euch gerne an uns wenden:
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Oder ihr schaut euch einfach mal auf dieser Seite um: www.genesisnet.info
Johannes Traichel und Dan Gaiser
