Zukunftspläne ?!
Am Anfang dieses neuen Jahres beschäftigen wir uns mit einem aktuellen Thema und wollen anhand des Jakobusbriefs Kapitel 4, 13-16 schauen, was Gott dazu sagt:
13 Passt auf, wenn ihr behauptet: "Heute oder morgen werden wir in eine bestimmte Stadt gehen und ein Jahr dort bleiben. Wir werden dort Geschäfte machen und Gewinne erzielen." 14 Woher wollt ihr wissen, was morgen sein wird? Euer Leben gleicht doch dem Nebel am Morgen - schon nach kurzer Zeit ist er wieder verschwunden. 15 Stattdessen solltet ihr sagen: "Wenn der Herr es will, werden wir leben und dieses oder jenes tun." 16 Nun aber seid ihr stolz auf eure eigenen Pläne. Doch solche Angeberei ist durch und durch schlecht. (Jakobus 4,13-16 Neues Leben)
Vielleicht kommt jetzt ein ungutes Gefühl in dir hoch. Schließlich ist es nicht gerade prickelnd mit solchen Gedanken in ein neues Jahr zu starten. Ich denke aber nicht, dass Gott diesen Abschnitt schreiben ließ, um den Menschen Angst einzujagen. Er möchte vielmehr die Erkenntnis der Zerbrechlichkeit unserer Existenz geben, damit wir bei Ihm Schutz, Geborgenheit und Wegweisung suchen. Vor ca. 2000 Jahren kam ein unscheinbares Kind in einem Stall zur Welt. Sein Leben war nicht von Komfort und Sicherheit geprägt, denn es gab viele, die ihm nach dem Leben trachteten und ihn verstießen. Dieser jemand war niemand anders als Jesus Christus, der Sohn des allmächtigen Gottes. Zuletzt wurde er an ein Kreuz geschlagen und litt unsagbare Schmerzen. Viele Menschen, die über diese Erde gehen, verstehen nicht, warum dieser Jesus sterben musste, wenn er doch Gottes Sohn war. Die Bibel sagt es: „Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder ging seinen eigenen Weg. Doch ihn (Jesus) ließ der Herr die Schuld von uns allen treffen.“ (Jesaja 53,6) Jesus musste sterben, um uns von unserer Sünde, von unserem Egoismus und von uns selbst zu befreien. Wir, du und ich, waren auf dem Irrweg, denn die Sünde führt dazu, dass jeder nach seinem eigenen Kopf plant und handelt, jeder sein Recht durchboxen will und Gott auf der Seite gelassen wird. In so einem Zustand ist das Leben total leer, unsicher und vielen erscheint es sinnlos.
Vielleicht hast du dich auch schon so gefühlt? Dann lies jetzt weiter, denn mit Jesus geht es auch noch weiter! Er ist vom Tod auferstanden und lebt jetzt bei Gott. Jeden, der Ihm vertraut, seine Sünden bekennt und bereut und nach Gottes Maßstäben lebt, beschenkt Gott mit Vergebung, Geborgenheit und das Beste: mit ewigem Leben – die Perspektive über den Tod hinaus! Jesus möchte echtes Leben schenken, er sagt: „Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken!“ (Johannesevangelium 10,10) Wer dieses Leben hat, braucht nicht ängstlich ins neue Jahr tapsen, sondern darf mit festem Schritt und mit vertrauensvollem Blick auf Gott Tag für Tag des kommenden Jahres erleben!
Natürlich darfst du auch Zukunftspläne schmieden, doch sei dir dabei deiner Abhängigkeit von Gott bewusst. Unterstützt der Plan mein Wachstum als Christ? Möchte ich mich dabei in den Mittelpunkt rücken? Nimmt jemand anders Schaden daran? Ehrt dieser Plan Gott? Im Gebet kannst du (Zukunfts-)Fragen, Wünsche und Pläne in die Hände des souveränen Gottes legen und Ihn bitten, dich nach seinem vollkommenen Plan zu führen. Schon David betete im Psalm 86,11:
„Herr, weise mir Deinen Weg!“
Mir wurde wichtig, dass ich eigene Pläne loslasse und Gott übergebe. Nur so sind meine Hände frei für das, womit Gott sie füllen möchte.
Ich wünsche dir, dass du deine Pläne für 2008 mit Gott schmiedest und du seinen Segen erlebst!
Salome Hermann
(in Anlehnung an „Lektionen zu Jakobus“, KEB)
